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Impressionen Schulgärten

Hier einige Impressionen der GenerationenSchulGärten...

"auf Wiedersehen im Garten"

"...auf Wiedersehen im Garten..."

ProjektGenerationenSchulGärten“ feiert seinen Abschluss

„So trist sah unser Schulgarten vor drei Jahren aus. Und so präsentiert er sich heute.“ Stolz zeigten die Schulen im GenerationenSchulGarten-Netzwerk ihre Erfolge bei der Abschlussfeier des BUND-Projektes am 14.11.12 in der Mensa der Diesterwegschule. Vor zweieinhalb Jahren begann das Projekt, bei dem anlässlich der Bundesgartenschau in Koblenz und Region ein Netzwerk von Schulgärten entstehen sollte, deren Betrieb nicht allein auf den Schultern der Schulen lastet, sondern von externen Partnern – gedacht wurde hier v. a. an Seniorinnen und Senioren – unterstützt wird: GenerationenSchulGärten.

Das Konzept ging auf: Die Bundesgartenschau sorgte dafür, dass das Thema „Garten“ in aller Munde war und man sich der „Lust auf Garten“ kaum entziehen konnte. Bis heute haben sich 17 Schulen aus Koblenz und der Region in dem Netzwerk zusammengefunden. Neben Seniorpartnern konnten auch viele weitere Unterstützer gewonnen werden. Dies sind zum Einen Behörden wie die Gartenakademie Rheinland-Pfalz oder auf lokaler Ebene v. a. der Eigenbetrieb Grünflächen der Stadt Koblenz, der sich im Netzwerk aktiv und dauerhaft engagiert. Zum anderen tragen Institutionen wie Karnevals- oder Verschönerungsvereine mit Zeit, Rat und Tat, aber auch viele Sponsoren mit Geld- und Materialspenden zum Funktionieren der Schulgärten bei.

Auch die Umgestaltung des Garten Herlet zum GenerationenSchulGarten war in das Projekt eingebunden. Träger der Umbaumaßnahme war die Stadt Koblenz, gefördert von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Die enge Verquickung dieser beiden Projekte erforderte eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden Projektträgern, der Stadt und dem BUND. Man hat sich über lange Zeit bestens gegenseitig zugearbeitet und konnte sich stets auf den anderen verlassen. Dies hat sehr zum gegenseitigen Respekt der beiden Parteien beigetraten. Auch am Umbau des Garten Herlet waren viele Sponsoren und Unterstützer beteiligt wie z. B. die Koblenzer Bürgerstiftung, die Altstädter Brunnengemeinschaft, aber auch große Firmen wie z. B. Fielmann und die Deutsche Reihenhaus AG, um nur einige zu nennen.

Beratungen vor Ort, Fortbildungen in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut sowie vor allem die regelmäßigen Netzwerktreffen bereicherten die Lehrkräfte aller Netzwerkschulen und ihre Partner immer wieder mit neuen Ideen und Motivation. Denn Schulgarten findet man nach wie vor nur dort, wo engagierte Menschen ihn betreiben. Es gibt weder eine systematische Aus- und Weiterbildung noch weitere Unterstützungsstrukturen für den Schulgarten – und das gilt nicht nur für Rheinland-Pfalz.Gefördert durch:Das GenerationenSchulGarten-Netzwerk ist ein Projekt der Lokalen Agenda 21 Koblenz.„Dabei ist der Schulgarten ein Ort, in dem die in den Lehrplänen festgeschriebene Natur- und Umweltbildung optimal gelehrt werden kann: Nur Umweltbildung mit allen Sinnen kann für die Schutzbedürftigkeit von Natur sensibilisieren, und nur der Umgang mit Natur kann Verantwortung für die Mitwelt lehren,“ begründete Sabine Yacoub, Landesgeschäftsführerin des Projektträgers BUND, das Engagement ihres Verbandes für Schulgärten. Auch viele andere Themen der Lehrpläne wie Ernährung, Naturwissenschaft, aber auch Lernziele aus Mathematik, Deutsch, Kunst und anderen Fächern lassen sich im Schulgarten „mit Kopf, Herz und Hand“ umsetzen. Und schließlich sind Schulgärten auch ein Ort der Begegnung, wie das Konzept der GenerationenSchulGärten erfolgreich belegt. Die Innovationskraft und der überregionale Modellcharakter des Projektes hat die deutsche UNESCO-Kommission dazu bewogen, das Projekt als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszuzeichnen.

Dem Dank des Netzwerks an die Projektförderer, der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und dem MULEWF (Umweltministerium Rheinland-Pfalz), entgegnete der Vertreter des Umweltministeriums, Michael Staaden: „Wir können Sie lediglich mit Fördergeldern unterstützen, aber der eigentliche Dank gebührt Ihnen als Aktive, die so eine wichtige Arbeit vor Ort machen.

“Natürlich stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Auch dafür wurde schon während des Projektes eine Lösung gefunden. Bereits Ende 2009 gründete sich der gemeinnützige Verein „GenerationenSchulGärten Koblenz e. V.“, der künftig das Netzwerk unterstützen wird. Außerdem wurden für 2013 schon vier neue Termine für Netzwerktreffen festgelegt. Und so konnten die Projektleiterinnen, Dr. Birgitta Goldschmidt und Eva Ohlig, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Abschlussveranstaltung nicht nur einen bunten, aber doch ein wenig wehmütigen Rückblick präsentieren, sondern sie mit einem erwartungsvollen „... auf Wiedersehen im Garten ...“ verabschieden.

Fortbildung Globales Lernen

Fortbildung "Mit Schulgärten die Welt begreifen"

Gymnasium Karthause, 19.09.2012, 9-16 Uhr

Gehen Sie mit uns auf eine „Garten-Reise“ um die Welt! Globales Lernen ist ein zentrales Anliegen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Was Globales Lernen bedeutet, und welche Potenziale der Schulgarten als Lernort für Globales Lernen bietet, ist Inhalt dieser Fortbildung. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Erarbeitung individueller Unterrichtseinheiten. Dem Austausch untereinander und der Diskussion sowie dem „Stöbern“ in ausgelegten Materialien wird viel Zeit eingeräumt. Sie werden sehen: Reisen bildet!

ReferentInnen Jens Feith: BNE-Berater

Nicole Scheel: Förderschul-Lehrerin an der Wonnegauschule in Osthofen 

7. Netzwertreffen

Das 7. Netzwerktreffen fand am 30.08.2012 an der Grundschule in Metternich-Oberdorf statt.

TAGESORDNUNG:

1) Begrüßung

2) Besichtigung des Schulgartens der Grundschule Metternich-Oberdorf

3) Schulgärtnern von Klasse 1 bis 4

Bericht über die Ergebnisse eines Studientages der GS Metternich-Oberdorf

„Links“ zwischen Rahmenplan Sachkunde und Arbeitsplan Schulgarten an Beispielen

(Arbeit in Kleingruppen)

4) Termine

08. September: „Tag der offenen Schulgartenpforten“ 19. September: Fortbildung „ Mit Schulgärten die Welt begreifen“ 16. Oktober: nächstes Netzwerktreffen Garten Herlet 14. November: Abschlussveranstaltung GSG-Projekt

5) Zukunft des GenerationenSchulGarten-Netzwerks 6) „Schmökerstunde“ (Materialien und Ideen austauschen, Vernetzen!)

Garten Herlet Juli 2012

Impressionen aus dem GenerationenSchulGarten Herlet Juli 2012

Pflanzaktion

Pflanzaktion mit Auszubildenden im Garten Herlet

Am Donnerstag, 26. April 2012 kamen Auszubildende der berufsbildenden Schule für Gartenbau am Dienstleistungszentrum für den ländlichen Raum Rheinpfalz (DLR) in Neustadt nach Koblenz, um den größten Teil der randlichen Beete im Garten Herlet zu gestalten. Dafür reisten die angehenden Gärtner am Mittwoch eigens aus der Pfalz (Neustadt/Weinstraße) nach Koblenz an – zusammen mit ihrem Lehrer, dem Leiter der Gartenakademie, Werner Ollig.

Dieses Gemeinschaftsprojekt sollte den Auszubildenden mal eine etwas andere Art und Weise zeigen, wie eine Gartenbepflanzung aussehen kann. Es entstanden verschiedene Themenbeete: einerseits natürliche Pflanzengemeinschaften unterschiedlicher Standorte (z. B. ein „Wald-Garten“ mit heimischen Wildstauden), andererseits Beete, die eine bestimmte pädagogische oder Erlebnisfunktion haben, z. B. ein „Färber-Garten“, eine „Kräuter-Garten“ ... und ein „Agnes-Garten“ rund um die Sitzecke unter der Gedenktafel der Erblasserin Agnes Herlet – mit duftenden und schönen Blumen zum sinnlich angenehmen Verweilen v. a. auch für die Seniorinnen und Senioren vom Alten- und Pflegeheim der Stiftung Eltzerhof, das den Garten Herlet zukünftig als Besuchs- und Therapiegarten nutzen will.

Trockensteinmauer

Workshop "Trockensteinmauer und Fledermausbeet - ein Garten für die Natur"

In einer Gemeinschaftsaktion mit dem GenererationenSchulgarten-Projekt, dem Eigenbetrieb Grünflächen der Stadt Koblenz und der Rhein-Zeitung Koblenz fand am Mittwoch, 30. Mai 2012 ein spannender Workshop "Trockensteinmauer und Fledermausbeet - ein Garten für die Natur" im Garten Herlet statt. Die Teilnehmer lernten, wie man an einem sonnigen Standort einen Garten für die Natur anlegen und auf kleinem Raum wertvolle Lebensräume für verschiedene Tierarten schaffen kann.

Gartenfest

Gartenfest im Garten Herlet - ein voller Erfolg

Seit den Osterferien arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3/4 der Diesterwegschule Koblenz fleißig im Rahmen ihres Schulgartenprojekts im Garten Herlet. Regelmäßig bekamen sie Besuch von Bewohnern und Betreuern des Seniorenheims Eltzerhof. Gemeinsam säten und pflanzten sie in den vergangenen Wochen unter anderem Radieschen, Salat und Kohlrabi. Sie pflegten und gossen die Beete und warteten gespannt auf die ersten Blätter ihrer Pflanzen. Die Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als die ersten Radieschen dick und rot zu sehen waren.

Am 21. Juni 2012 war es dann endlich soweit, das Gartenfest stand vor der Tür. Die Gäste, unter ihnen natürlich auch die Familien und die Beteiligten des Seniorenheims, wurden eingeladen, um mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam die Ernte zu feiern. Die Klassensprecherinnen Celine Stockschläder und Cindarella Wichmann begrüßten die Gäste und eröffneten gemeinsam mit  Klassenlehrerin Ulrike Bode und Referendarin Vanessa Wagner das Buffet. Angeboten wurden unter anderem verschiedene, leckere Salate aus eigenem Anbau, die die Schülerinnen und Schüler vormittags nach eigenem Rezept zubereiteten. Die Klasse stellte ihr Projekt in Form von Fotos und Plakaten vor, trug Gedichte vor und sang gemeinsam mit den Gästen bekannte Lieder. Veranstalter und Gäste sind sich einig: „Das Fest war ein voller Erfolg!“

Ziel des Gartenprojekts war es, nicht nur gemeinsam verschiedene Salate zu verköstigen. Im Vordergrund standen vor allem das gemeinsame Lernen und die Förderung der Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Auch im kommenden Schuljahr möchte die Klasse wieder die Verantwortung für eines der Beete im Garten Herlet übernehmen und freut sich mit den Bewohnern des Seniorenheims und den Gästen auf das nächste Gartenfest.

Schulgarten-Tagung

Mit Schulgärten das Zusammenleben gestalten - im UN-Jahr der Ernährung -

am 19./20. Juni 2012 Gartenakademie im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR) in Neustadt a. d. Weinstraße

„Ernährung“ ist das Jahresthema 2012 der UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“. Was gilt es zu lernen über Ernährung, welches „Ernährungsverhalten“ ist gefragt, wenn wir eine nachhaltige Entwicklung anstreben? Bei uns in den reichen Industriestaaten ist das wichtigste konventionelle Lernziel bzgl. Ernährung die „gesunde“ Ernährung. Ein Luxusproblem, könnte man sagen, wenn man nach Bangladesch, Haiti oder Somalia schaut. Woanders geht es um`s nackte Überleben, um sauberes Wasser und eine Handvoll Reis am Tag. Wieder woanders werden Regenwälder abgeholzt, um riesige Soja-Äcker anzulegen, damit unser Schlachtvieh genug Kraftfutter bekommt. Auch vor diesem Hintergrund essen wir zu viel und falsch. Aber nicht nur in Übersee liegt mit der Lebensmittel- Produktion so Einiges im Argen: Auch in Europa ist sie für die ökologische Zerstörung ganzer

Landschaften verantwortlich. Die landwirtschaftliche Praxis schränkt die Biodiversität ein, Lebensmittel belasten durch weite Transportwege das Klima u. v. m. – und auch vor diesem Hintergrund essen wir zu viel und falsch.

Was aber ist richtig? Was ist „nachhaltige Ernährung“? Kurz zusammengefasst: Eine Ernährung, die der Gesundheit zuträglich ist (ausgewogen, frisch und maßvoll), und die regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugt, die ökologisch und sozial fair produziert, verarbeitet und gehandelt wurden.

Was so einfach klingt, ist schwer umzusetzen, weil die Menschen in unserer Gesellschaft sich sehr weit von der Praxis der Lebensmittelproduktion und –verarbeitung entfernt haben. Keine emotionale Beziehung und kein intellektuelles Interesse verbindet sie mit diesem Thema. Wie aber kann man in der heutigen Gesellschaft eine solche Verbindung herstellen? Und was kann das Bildungssystem hier leisten?

Es gibt einen Lernort, der den Rahmen und die Gelegenheiten bietet, Menschen wieder zu ihren Wurzeln finden zu lassen, sie quasi zu „erden“: Den Garten! Ein Schulgarten bietet die Möglichkeit, Kindern (und auch den Lehrkräften!) die Grundlagen der ältesten Kulturtechnik des sesshaften Menschen nahe zu bringen. „Nahe“ vor allem auch in dem Sinne, dass sie das, was dort geschieht, an sich heranlassen, mit dem Herzen dabei sind. Denn dann werden sie es auch leben!

Schulgärten sind aber immer noch – anders als Computerräume, Chemielabore oder Sporthallen – ein viel zu wenig beachteter Lernort, weil ihr enormes Potenzial für eine ganzheitliche Bildung nicht erkannt wird. Durch die moderne „Garten-Bewegung“ mit „Community Gardening“, Generationen-Gärten, Interkulturellen Gärten, Garten-Therapie etc. gewinnt aber auch wieder der Schulgarten an Bedeutung. Jetzt besteht die Chance, den Schulgarten nicht nur als Lernort für den Sachkunde- oder Biologie-Unterricht zu entdecken, sondern auch als Begegnungsort zwischen Jung und Alt, Schule und Stadtteil, Behindert und Nicht-Behindert, zwischen verschiedenen Kulturen und nicht zuletzt zwischen Natur und Mensch. Kooperation ist gefragt!

Damit Schulgärten dauerhaft funktionieren können, brauchen sie starke Partner: Einzelpersonen, Vereine, Umwelt- und Agendagruppen oder ganz neue Partnerschaften können den Schulgarten stark machen.

In dieser Veranstaltung zeigen wir Ihnen nachahmenswerte Beispiele und bieten Ihnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, um zu lernen wie das geht: 

Mit Schulgärten das Zusammenleben gestalten - im UN-Jahr der Ernährung -

Teichbepflanzung

Seniorinnen und Senioren pflanzen gemeinsam mit Kindern

Generationenübergreifende Pflanzaktion im Garten Herlet

Koblenz, 14. Juni 2012

Neugierig stehen die 17 Erstklässler der St. Castor Grundschule mit ihrer Gartenlehrerin Doris Metzner um den Teich im Garten Herlet. Viele Töpfe mit Pflanzen stehen dort am Ufer und an der Böschung. Fünf ältere, fremde Leute sitzen auf Stühlen unter dem Haselstrauch. Was wohl heute hier passiert? „Wir wollen gemeinsam mit unseren Gästen den Teich bepflanzen“, erklärt Dr. Birgitta Goldschmidt vom BUND-Projekt „GenerationenSchulGärten“ den Kindern. Und wer sind nun die Gäste? „Die kommen vom Seniorenbeirat. Das ist eine Gruppe von Leuten in Koblenz, die sich darum kümmern, dass die alten Menschen in unserer Stadt gut leben können“, versucht sich Dr. Goldschmidt in einer kindgerechten Erklärung. „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass hier ein Garten für euch und für andere Menschen entsteht“, ergänzt Monika Artz, Vorsitzende des Seniorenbeirates.

Und dann schnappt sich jedes der fünf Seniorenbeirats-Mitglieder ein paar Kinder. Gemeinsam pflanzen sie Schwanenblumen, Igelkolben, Froschbiss und viele andere standorttypische heimische Arten an den Teich.

Auch Ina Temme und Achim Behn von der Deutschen Reihenhaus AG, die das Projekt „Garten Herlet“ mit 6.000 EUR unterstützt hat, freuen sich über die gemeinsame Aktion von Alt und Jung: „Wir sind beeindruckt, wie hier ökologische und soziale Bildungsarbeit verschmelzen – und das mit so viel Spaß!“

Am Tag darauf geht es vom nassen Element hin zu der trockensten und sonnigsten Ecke des Gartens. Im Rahmen eines Workshops, angeleitet von Fachleuten des Eigenbetriebs Grünflächen und Bestattungswesen der Stadt Koblenz sowie der Julius-Wegeler-Schule, bauen die Teilnehmer eine Trockenmauer und legen ein Trockenstein-Beet sowie ein Schmetterlings- und Fledermaus-Beet an. „Jetzt können die Tiere kommen!“ freut sich Eva Ohlig vom BUND-Projekt „GenerationenSchulGärten“ über diese vielfältige naturnahe Gartengestaltung.

6. Netzwerktreffen

Das 6. Netzwerktreffen fand am 22.05.2012 an der Goethe Relaschule plus in Koblenz-Lützel statt.

TAGESORDNUNG:

1) Begrüßung

2) Besichtigung des Schulgartens der Goethe-Realschule plus

3) Wir retten die Kesselheimer Zuckererbse (Kesselheimer Zucker) – Tipps von Christian Havenith (Vielfaltsgärtnerei) zum Anbau + Rezepte

Die Zuckererbse „Kesselheimer Zucker“ war als regionale Sorte aus dem Koblenzer Raum weit verbreitet und hat aufgrund ihrer geschmacklichen Qualitäten wieder einen Platz im regionalen Gemüsesortiment verdient. Leider steht sie inzwischen in der roten Liste der gefährdeten einheimischen Nutzpflanzen in Deutschland 2010. Unser GenerationenSchulGarten-Netzwerk übernimmt die Patenschaft und rettet die leckere Erbse. Wahrscheinlich gab es die Sorte Kesselheimer Zuckererbse bereits vor 1880.

4) Praxis-Plausch – Meine Schulklasse und ich im Schulgarten - Jeder berichtet von seinen Erfahrungen im Schulgarten-Alltag.

5) Termine und Sonstiges: 08. September 2012 „Tag der offenen Schulgartenpforten“, nächstes Netzwerktreffen,
19. Juni 2012 Tagung „Mit Schulgärten das Zusammenleben gestalten – im UN-Jahr der Ernährung“, 14. November  2012 Abschlussveranstaltung

6) „Schmökerstunde“ (Materialien und Ideen austauschen, Vernetzen!)

Pflanzentausch-Börse

Am Samsag, 12.05.2012 fand im Garten Herlet (Herletweg über Nagelsgasse) die erste Pflanzentausch-Börse mit großem Erfolg statt. Viele Menschen kamen und veschenkten oder tauschten ihre Stauden, Samen und Co.

Unser Motto: Wir lieben Vielfalt!

Veranstalters: BUND "GenerationenSchulGarten-Netzwerk" und "Essbare Stadt Andernach"

 

5. Netzwerktreffen

Das 5. Netzwerktreffen fand in der Rudolf-Steiner Schule in Neuwied statt

TAGESORDNUNG:

1. Begrüßung

2. Führung durch den Schulgarten und das Schulgelände (seit 1986)

An der Rudolf Steiner Schule gibt es das Unterrichtsfach Gartenbau (ca. 12 SchülerInnen, 2 h pro Woche, Klasse 6-8), welches fester Bestandteil des prak­tischen Unterrichts ist. SchülerInnen der 7. Klasse bearbeiten zu zweit ein Gemüsebeet (1,20 m x 2,50 m) nach dem Prinzip der Mischkultur.

3. Gespräch über den Gartenbauunterricht an der Waldorfschule

4. Gruppenarbeit: Gartenplanung für 2012 (Ideen austauschen, vernetzen, schmökern!

Auszeichnung UNESCO

Am 17.01.2012 erhielt der BUND die freudige Nachricht, dass die Deutsche UNESCO-Kommission die „GenerationenSchulGärten“ als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet hat. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Die Urkunde wurde im Rahmen des UNESCO-Tages auf der didacta in Hannover am 15. Februar 2012 übergeben.

Mehr unter http://www.bne-portal.de/

Hochbeet befüllen

Das Stima-Hochbeet im Garten Herlet wurde von Frau Sander (Lehrerin der Diesterweg-Schule), Frau Ohlig (BUND, Projekt GenerationenSchulGärten) und Herrn Gottlieb (www.gottlieb-bikes.de/) mit Holzstämmen befüllt. Zuvor wurden die Holzstämme freundlicherweise von Andreas Gottlieb (http://www.gottlieb-bikes.de/) zurechtgesägt.

Das "GenerationenSchulGarten-Netzwerk" bedankt sich bei Frau Sander (Lehrerin der Diesterweg-Schule) und Herrn Gottlieb für ihren großartigen Einsatz!

4. Netzwerktreffen

Das 4. Netzwerktreffen fand in der Grundschule in Wallersheim statt.

Auf dem Programm stand diesmal:

 1) Begrüßung
 2) Fragerunde mit Herrn Köhmstedt (Unfallkasse Rheinland-Pfalz)
 3) Wunschlisten Gartengeräte/Neudorff
 4) Terminabstimmung
 5) Seniorenakquise
 6) Besichtigung des Lesegartens/Ruheoase an der Grundschule Wallersheim
 7) Gruppenarbeit: Gartenplanung für 2012

 

3. Netzwerktreffen

Das 3. Netzwerktreffen fand in der Grundschule in Weißenthurm statt.

Auf dem Programm stand diesmal:

1) Begrüßung

2) Wunschliste: Was wird für die GenerationenSchulGärten noch benötigt?

3) Seniorpartner-Aquise (Ideensammlung): Wie können Senioren für das Projekt gewonnen werden?

4) Besichtigung des neu gestalteten Schulgartens (Kräuterspirale, Schachtring-Hochbeete)

5) „Schmökerstunde“ (Materialien und Ideen austauschen, Vernetzen!)

Fortbildung

Fortbildung „Lernen im Schulgarten: Die Praxis“, Görres-Gymnasium, Koblenz,
03. November 2011, 9-16 Uhr

Am Donnerstag, 03. November 2011, trafen sich interessierte Lehrkräfte des GenerationenSchulgarten-Netzwerkes Koblenz im Görres-Gymnasium in Koblenz. Gemeinsam wurden Fragen beantwortet und Erfahrungen ausgetauscht.
Was kann man mit SchülerInnen im Schulgarten machen? Mit welchen Projekten fängt man an? Wie gestalte ich den Unterricht im Schulgarten? In der Fortbildung berichteten Herr Reinhard Marquardt (Schulleiter a.D. der Frauenwaldschule Bad Nauheim mit langjähriger Schulgarten-Erfahrung, Autor von Schulgarten-Büchern) und Brigitte Kleinod (Gartenplanerin mit Erfahrung im Schulgarten-Unterricht und in der Jugendarbeit, Gartenbuchautorin) aus ihrer langjährigen Praxis, wie der Schulgarten als ganzheitlicher Lern- und Lebensort genutzt werden kann.

Hochbunker Nagelsgasse

Direkt neben dem bald bunt blühenden GenerationenSchulGarten Herlet befindet sich ein alter, dunkler Hochbunker, der zwischen 1942 -1944 gebaut wurde und der Koblenzer Bevölkerung bei Bombenangriffen im 2. Weltkrieg als Schutzbau diente. Um einen kleinen Einblick in den alten Bunker zu werfen, haben wir hier einige Bilder festgehalten. Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Krischer vom städtischen Amt für Brand- und Katastrophenschutz, der uns die Stahltüren des Hochbunkers während der wöchentlich stattfindenden Führungen im Rahmen des BUND-Projektes "GenerationenSchulGärten" öffnete.

Fotos Eva Ohlig

Workshop Garten Herlet

Am 30.09.2011 fanden bei strahlendem Sonnenschein zwei Workshops im Garten Herlet statt. Gemeinsam mit dem GenerationenSchulGarten-Netzwerk Koblenz hatte vormittags der Seniorenbeirat der Stadt Koblenz zum Thema "Gärtnern am Hochbeet - nicht nur für Senioren" und nachmittags die Stiftung ELTZERHOF zum Thema "Gärten helfen heilen - Hochbeete in der Senioreneinrichtung " geladen. Als Referentin war Frau Brigitte Kleinod, Biologin, Gartenplanerin, Expertin für Hochbeete und Autorin der Bücher "Gärten für Senioren" (Ulmer-Verlag), "Das Hochbeet" und "Neue Ideen für Hochbeete" (Pala-Verlag) gekommen.

Fotos von Eva Ohlig

Fortbildung Waldökostation

Grundlagen des biologischen Gärtners im Schulgarten.

Am Donnerstag, 29. September 2011, trafen sich interessierte Lehrkräfte und SeniorpartnerInnen in der Waldökostation auf dem Remstecken. Gemeinsam wurden Fragen beantwortet: Wie bearbeite ich den Boden? Welche Geräte brauche ich, für was und wie werden sie verwendet? Welche Arbeiten sind im Garten wann und wie zu erledigen? Warum lieber torffrei gärtnern? Wie kann ich Nützlinge fördern?

ReferenInnen

Dr. Birgitta Goldschmidt: Leitung des Projektes "GenerationenSchulGärten"

Robert Frick: Gartenbau-Lehrer an der Julius-Wegeler-Schule

Fotos Eva Ohlig

Eröffnung Garten Herlet

Eröffnungsfeier des Garten Herlet

Am Donnerstag, 22.09.2011, war es endlich soweit und der Garten Herlet, inmitten der Koblenzer Altstadt, konnte bei strahlendem Sonnenschein eröffnet werden. Die Grundschüler von St. Castor hatten farbenfrohe Papierblumen gebastelt, ein Gartenlied gedichtet und einen Tanz einstudiert. Auch die SchülerInnen der Diesterweg-Schule freuten sich, endlich den Garten zu beziehen und trommelten mit Ihrer Trommel-AG alle Gäste zusammen.

Bei der feierlichen Eröffnung waren zahlreiche Vertreter der beteiligten Institutionen und der Politik sowie zahlreiche SchülerInnen der St. Castor Grundschule und der Diesterweg-Schule, SeniorInnen des Alten- und Pflegeheimes des ELTZERHOFES, AnwohnerInnen aus der Nachbarschaft anwesend. Der Oberbürgermeister, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, überreichte den Pachtvertrag an Herrn Werner Huffer-Kilian (Vorsitzender des GenerationenSchulGärten-Vereins sowie der BUND-Kreisgruppe Koblenz).

Ein besonders großes Dankeschön geht an die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, die den behindertengerechten Umbau des Garten Herlet mit 90.000 Euro finanziell förderte und an die Stadt Koblenz, die die restlichen Kosten übernommen hat.

Jung und Alt konnten sich bei Kaffee und Kuchen begegnen und gemeinsam den Garten genießen. Alle Akteure freuen sich, in den kommenden Tagen den Garten zu beziehen und gemeinsam Pflanzpläne für das Frühjahr 2012 zu schmieden.

 

Fotos von Rüdiger Brennig und Eva Ohlig

Hochbeet Garten Herlet

Am Sonntag, 07.08.2011 war ein besonderer Tag, da im Garten Herlet in der Koblenzer Altstadt ein neues Hochbeet aufgebaut wurde. Dieses wurde freundlicherweise von der Firma Stima gesponsert. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Stiebler für das wunderschöne Comfort-Hochbeet, den Transport und den Aufbau! Das Hochbeet ist aus heimischem Douglasien-Holz, hat eine außergewöhnlich schöne Form und besonders lange Lebensdauer.

Schon in den nächsten Tagen werden die SchülerInnen der Dieterweg-Schule und St. Castor Grundschule hier rückenfreundlich gärtnern können!

"Lernen im Garten"

Am 15.04.2011 bei strahlendem Sonnenschein wurden die Pforten der Bundesgartenschau in Koblenz und auch unsere Ausstellung „Lernen im Garten - Miteinander Voneinander Füreinander“ geöffnet. Der Titel der Ausstellung steht für die Funktion des Gartens als Lernort, aber nicht nur ökologische, sondern besonders soziale Aspekte rücken in den „GenerationenSchulGärten“ in den Vordergrund:

„Miteinander“: Garten fördert Begegnung: Gemeinschaftliches Lernen, Partizipation, Arbeiten im Team, Integration von MigrantInnen, Behinderten etc., „Community Gardening“
„Voneinander“: Garten schafft Lerngelegenheiten: Jung lernt von Alt,
Lehrer lernt von Gärtner, Student lernt von Pflegekraft …
„Füreinander“: Garten lehrt Verantwortung: für sich selbst (Lebensmittelproduktion => Gesundheit!), für Lebendiges (Pflege von Pflanzen => Naturschutz!), für Fremdes (Anbau exotischer Pflanzen => Eine Welt!)

Interessierte finden auf der Ausstellung viele Informationen rund ums Thema  „GenerationenSchulGärten“ und erfahren mehr über die Arbeiten, die während des Jahres im „Schulgarten“ anfallen. Ein Teil der beteiligten Netzwerkschulen stellt hier ihre geplanten Vorhaben vor, und vielleicht findet so der ein oder andere noch schöne Anregungen für die eigene Schule, Kindergarten oder Privatgarten. Die Ausstellung befindet sich auf der Festung Ehrenbreitstein, direkt beim Kletterspielplatz im Werk Bleidenberg. Ausstellungsträger ist der Verein „GenerationenSchulGarten Koblenz e.V.“, gefördert wird die Ausstellung von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland Pfalz.  

Impressionen Garten Herlet

Zurzeit befindet sich der Garten Herlet in der Umbauphase für eine behindertengerechte Nutzung (unterstützt von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz) und wird im Schuljahr 2011/2012 für die Akteure als „GenerationenSchulGarten“ nutzbar sein. 

Um die interessierte Öffentlichkeit über das Projekt, insbesondere über den Garten Herlet, seine Geschichte, die aktuelle Entwicklung und die Planung zu informieren, bietet Maryam Stock (FÖJ-lerin beim BUND) im Juli, August und September jeden Freitag um 11 Uhr eine 45-minütige Baustellenführung zum Garten Herlet an. Treffpunkt ist am KUB.A, dem Koblenzer Umweltbüro (Eltzerhofstr. 10). Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine vorherige Anmeldung.

2.Netzwerktreffen BRS

Zweites Netzwerktreffen an der Bischöflichen Realschule am 14.06.2011

Beim zweiten „GenerationenSchulGarten-Netzwerktreffen“ an der Bischöflichen Realschule hatten die Akteure Gelegenheit, das neue "Mittelmeergärtchen", Wildblumenwiese, Insektenhotel und die Ringelblumenbepflanzung mit neuen Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen zu bewundern.

Netzwerktreffen Rübenach

Erstes Netzwerktreffen an der Grundschule Rübenach am 14.02.2011

Beim ersten „GenerationenSchulGarten-Netzwerktreffen“  an der Grundschule in Koblenz-Rübenach hatten die Akteure Gelegenheit, den Schulgarten mit Hochbeeten, Kräuterspirale und Beerensträuchern zu besichtigen.

Man hatte hier auch die Möglichkeit, sich kennenzulernen, Materialien und Erfahrungen auszutauschen und sich fleißig zu vernetzen.

Arbeitseinsätze

Gemeinschaftliche Arbeitseinsätze im Garten Herlet 2009

Nach Abschluss der Aufräumarbeiten im Garten Herlet legten die beiden beteiligten Schulen (St. Castor Grundschule und Diesterweg-Schule) Beete mit einjährigen Pflanzen und provisorische Wege für die gärtnerische Nutzung an. Es fanden gemeinsame Arbeitseinsätze der beiden Schulen, aber auch von Projektgruppen „fremder“ Schulen statt – wobei die „Zuschauerränge“ immer gut mit Rollstühlen aus dem Seniorenheim ELTZERHOF und von Mitgliedern der kreis- club behinderter und ihrer freunde e.V besetzt waren. Die Senioren kümmerten sich gerne um die Verpflegung der SchülerInnen mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken.

So wurde die gemeinsame Nutzung schon vor Projektbeginn eingeübt.

Planwerkstatt Garten Herlet

Planwerkstatt Garten Herlet (2009 und 2011)

Ziel der Planungswerkstätten war es, zusammen mit den künftigen Nutzern des GenerationenSchulGartens „Garten Herlet“ Ideen für die Gestaltung und das Management des Gartens zu entwickeln.

Hierfür hatten sich sowohl am 14.05.2009 als auch am 10.01.2011 zahlreiche Institutionen (u.a. Schulen, Altenheim ELTZERHOF, Universität Koblenz-Landau, Eigenbetrieb Grünflächen, Julius-Wegeler-Schule, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Behindertenbeauftragter der Stadt Koblenz) zusammen gefunden, um Ideen für die weiteren Vorhaben zu schmieden.

Schulgartenplanung

Schulgartenplanung mit Frau Brigitte Kleinod

Im Februar 2011 hatten vier Schulen aus dem Netzwerk die Gelegenheit, Frau Kleinod kennenzulernen und gemeinsam mit Ihr den eigenen „GenerationenSchulGarten“ zu planen. Die Referentin ist Gartenplanerin und Diplom Biologin und hat schon Schulgärten zusammen mit Schülern angelegt. Sie ist Autorin zahlreicher Gartenbücher, u.a. „Erlebnisgärten für Kinder“, „Gärtnern für Senioren“ (Ulmer-Verlag) und „Das Hochbeet“ (Pala-Verlag).